v.l.n.r.: Thomas Poreski (AK-Vorsitzender), Jutta Niemann MdL, Dorothea Wehinger MdL (hinter Herr Poreski), Stefanie Seemann MdL, Andreas Rühle (Stadtteilverein und Gemeinderat UFW), Ulrike Fröhlich (Grüne Stadträtin), Volker Hentschel (Leiter des Mehrgenerationenhauses), Sybille Zeiser, Silvia Frank (beides Mitarbeiterinnen der Diakonie), Manfred Grupp (Afa gGmbh), Michael Schmitt-Mittermeier (Geschäftsführer Diakonie LK Lörrach), Nilufar Hamidi (Stadtteilverein und Gemeinderätin SPD), Josha Frey MdL, Presse.

Josha Frey im Mehrgenerationenhaus in Friedlingen:

v.l.n.r.: Thomas Poreski (AK-Vorsitzender), Jutta Niemann MdL, Dorothea Wehinger MdL (hinter Herr Poreski), Stefanie Seemann MdL, Andreas Rühle (Stadtteilverein und Gemeinderat UFW), Ulrike Fröhlich (Grüne Stadträtin), Volker Hentschel (Leiter des Mehrgenerationenhauses), Sybille Zeiser, Silvia Frank (beides Mitarbeiterinnen der Diakonie), Manfred Grupp (Afa gGmbh),Michael Schmitt-Mittermeier (Geschäftsführer Diakonie LK Lörrach), Nilufar Hamidi (Stadtteilverein und Gemeinderätin SPD), Josha Frey MdL, Presse. 

Grüner Arbeitskreis Soziales lernt vielfältige Arbeit im Mehrgenerationenhaus kennen

Kürzlich besuchte der Arbeitskreis „Soziales und Integration“ der Grünen Landtagsfraktion, zu dem auch der Lörracher Abgeordnete Josha Frey gehört, im Rahmen einer Klausur das Mehrgenerationenhaus in Friedlingen. Dabei lernten die Abgeordneten die vielfältige Arbeit der Institution, des Stadtteilvereins und der Organisation für Mütter in der Arbeitswelt (O.M.A.) kennen. Die Träger des Mehrgenerationenhauses und die O.M.A. sind seit 15 Jahren engagierte und zuverlässige Partner für Kommune, Land und Bund im heterogenen Stadtteil Friedlingen, welcher durch seinen hohen Migrationsanteil einerseits für eine vielfältige Gesellschaft steht und in dem andererseits aber auch die Integrationsarbeit eine große Rolle spielt.
Das Mehrgenerationenhaus hat sich in den letzten 15 Jahre als Treffpunkt im Stadtteil Friedlingen, etabliert, denn das Sommerfest MITEINANDER und die regelmäßig stattfindenden Stadtteilrunden und Stammtische sind schon längst Institutionen im Quartier. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der hohen Fluktuation im Quartier besonders wertvoll. „Die Arbeit des Mehrgenerationenhauses zeigt sich deutliche in Friedlingen, wo nicht nur gelebte Vielfalt zu spüren ist, sondern auch Rückgrat, wenn rechte Kreise diese Vielfalt konterkarieren wollen“, ist Josha Frey überzeugt. Dies werde zum Beispiel durch die Demonstration für eine vielfältige Gesellschaft vor ein paar Jahren sichtbar, als eine Familie in Friedlingen von Rechtsradikalen bedroht wurde.
Mit offenen Treffs, Sprachförderungen in Deutsch und Themencafés werden auch speziell für Familien mit Migrationshintergrund vielfältige kulturelle und Begegnungsangebote geboten. Das Mehrgenerationenhaus wirkt aber schon längst über das Gebäude in der Riedlistraße 16 hinaus: 13 ElternmentorInnen, die Übersetzungshilfen in den Schulen leisten, und den Stadtteilmüttern, die Familien mit Migrationshintergrund bei Gesprächen in der Schule, bei Ämtern und Beratungseinrichtungen unterstützen, sind somit ein wichtiges Bindeglied für die verschiedenen AkteurInnen. Dadurch besteht eine hohe Akzeptanz der Institution, die dadurch als niederschwelliges Angebot gerne angenommen wird. „In Friedlingen finden wir beispielhafte und gute Angebote, die auch in anderen Gemeinden des Landkreises Nachahmung finden könnten,“ wünscht sich der Grünen Wahlkreisabgeordnete Josha Frey.

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